Schweizerhof Nightlife

Die Barmeile von St. Moritz

Sagenhaft und
legendär

Wo sich grosse Denker und Künstler mit der Natur getroffen und Spuren hinterlassen haben. Wo nach Sonnenuntergang Leute aus aller Welt in heimeligen Kellern und stilvollen Bars die Nacht zum Tag gemacht haben. Wo der Skitourismus seine Wurzeln hat. Tauchen Sie ein in die Welt der Alpensagen, Künstler und Legenden.

Undefinierbar populär: Jazz

Mit seiner Individualität und Improvisation ist es schwieriger, den Jazz zu beschreiben als jede andere Musikrichtung. So hat er sich seit seiner Entstehung vor über 100 Jahren auch stetig verändert.

Ein seltsames Amalgam war das: dunkle Kaschemmen in den heissen Südstaaten, die drückende Hitze und die noch erdrückendere Sklaverei, «weisse» Musikinstrumente und afrikanische Rhythmen und Improvisation. Aus dieser Verschmelzung entstand der Jazz. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts in New Orleans entstand die nach der Stadt benannte Stilrichtung – sehr bläserlastig und improvisationsfreudig. Da Bands damals noch strikt rassengetrennt waren, nannte man den «weissen Jazz» Dixieland.
Eine grosse Veränderung brachte die Weltwirtschaftskrise von 1929. Die Musiker waren gezwungen, sich zu grossen Bands – so genannten Big Bands – zusammenzuschliessen. Sein Merkmal ist die grosse Tanzbarkeit und der volle Klang. Der Bebop entwickelte sich ab 1940 und brachte mehr Freiheiten für Bass und Schlagzeug, komplexere Harmonien und schnelle Tempi in den Jazz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fing der Jazz an, verschiedene Formen anzunehmen. Der melodiöse, langsame Cool Jazz von Miles Davis entstand ebenso wie der Latin Jazz, der karibische und südamerikanische Musikelemente integrierte. Der Free Jazz betonte das freie Spiel und befreite den Jazz noch weiter von Definitionen.

Gegen Ende der 60er wurde Jazz zunehmend als verstaubt und langweilig wahrgenommen. Rock und Soul mit grossen Weltstars wie Jimmy Hendrix, James Brown oder Sly Stone gewannen die Ohren jugendlicher Hörer, elektrisch verstärkte Instrumente waren neu und faszinierend. Es war Miles Davis, der genau diese Inspirationsquellen aufgriff und in den Jazz integrierte. Fusion entstand, eine laute Mischung aus der Raffinesse des Jazz, funkigen Rhythmen und der Kraft des Rocks.

Ab 1980 ist es schwierig geworden, einheitliche Trends beim Jazz festzustellen. Moderner Jazz hat sich weiter geöffnet und sich auch an Weltmusik oder Hip Hop herangetastet. Gleichzeitig greifen Bands immer wieder auf alte Vorbilder zurück und interpretieren sie neu. Nur eines ist dem Jazz geblieben: seine flüchtige Freiheit.

Festival da Jazz, St. Moritz
Das Schweizerhof-Nightlife-Programm

Einfach und elegant: der Gimlet

Der Gimlet ist nicht nur ein Cocktail mit einer langen Geschichte und einem herben Geschmack – sondern auch ganz einfach in der Zubereitung. Deshalb empfehlen wir ihn nicht nur als Willkommensdrink im Le Hall, sondern auch für zu Hause.

Denken Sie zurück ans britische Empire mit seinen Kolonien. Flugzeuge gab es ebensowenig wie Kühlschränke, also musste an Bord der Schiffe nicht nur genügend Proviant sein, sondern auch Vitamine. So kam es, dass sich Rose’s Lime Juice, ein gesüsster und gut haltbarer Limettensaft gegenüber frischen, verderblichen Früchten durchsetzte. Ein weiteres Problem der langen Seefahrt waren die Magenprobleme. Dagegen hatten die Briten ein probates Mittel – den Gin. So entstand der Gimlet.

Rezept

6 cl Gin. Wir empfehlen ((Ginmarke)).
3 cl Rose’s Lime Juice

Zubereitung
Gin und Lime Juice mit einigen Eiswürfeln in einem Rührglas gut verrühren und in eine vorgekühlte Cocktailschale abseihen. Ohne Eis servieren.

Gerne können Sie den Gimlet auch bei uns an der Hotelbar geniessen.